„Aus Krisen lernen heißt mutig sein.”

René Neubach | 24. März 2020 | Digital Marketing | Lesedauer: 4 Minuten

Erste Hilfe Paket

Die erste Woche in Isolation und Homeoffice aufgrund der Corona-Krise ist vorüber. Und zum ersten Mal seit Tagen, in denen sich Schock, Angst, Ratlosigkeit, Hoffnung, Zweckoptimismus und sehr ehrlicher positiver Teamspirit abgewechselt haben, ist der Moment gekommen, ein wenig Luft zu holen. 
Auch uns bei Content Glory hat COVID-19 mit all seiner Wucht getroffen. Doch inzwischen ist so etwas wie Normalität in die Homeoffices unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingekehrt, die allesamt wohlauf sind. Und auch wenn wir unsere Kunden weiterhin im vollsten Umfang betreuen können, komme ich um große Fragen nicht herum: Wie steht es um die Zukunft von Content Glory? Und was lehrt uns die Krise über Unternehmenskommunikation, Marketing im Allgemeinen und Online-Kommunikation im Speziellen?

Zugegeben, all das sind große Fragen. Doch wenn wir nicht gerade jetzt die Zeit dafür nutzen, um uns mit ihnen auseinanderzusetzen, wann dann?

Die Corona-Krise hat vor allem für kleinere Firmen und Agenturen harte wirtschaftliche Konsequenzen. Leider auch für uns. Wir haben Kunden verloren und Verträge wurden reduziert. Ich musste personelle Entscheidungen treffen, die mir nicht leicht gefallen sind, aber notwendig waren. Auch deshalb, um am Leben zu bleiben und weiterhin die Betreuung unserer bestehenden Kunden zu sichern, was auch in ersten hektischen Tagen problemlos funktioniert hat.

Die Arbeit zu Gast am Küchentisch

Und mehr noch: Abgesehen von ein paar nachbarschaftlichen Baustellen und von Katzen belagerten Tastaturen, läuft unser Alltag im Content Glory Homeoffice reibungslos ab. So reibungslos, dass ich mir auch nach vergleichsweise kurzer Laufzeit ein Statement zutraue: Die Veränderungen, die wir und viele andere gerade in ihrem Arbeitsalltag erleben, werden nachwirken. Wir befinden uns in einem ultimativen Live-Test unseres Standes der Digitalisierung und einer gewissen örtlichen Unabhängigkeit im beruflichen Alltag. Ein Test unter enorm erschwerten Bedingungen – und doch einem, dem wir uns stellen müssen. Denn die Realität, die wir gerade tagtäglich erleben, zeigt, wie weit wir mit digitalem und vernetzten Arbeiten schon gekommen sind. Wir kommunizieren aktuell durch Chats und Videokonferenzen, greifen auch von zuhause aus per Cloud auf alle wichtigen Daten zu und haben nebenbei die Chance, viele Inhalte gleichzeitig zu konsumieren. Ob damit alles gut ist? Nein, noch nicht, denn dafür ist die Krise zu real. Doch gerade dieses – oft merkwürdige – Nebeneinander von Provisorium und funktionierender Praxis gilt es nun produktiv zu machen. Eine schwierige Aufgabe, der sich jedes Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meiner Meinung nach nun stellen müssen.

Krisenkommunikation ist Partnerarbeit

Lieferengpässe, Einbruch bei Buchungen, limitierte Produktion, ausgesetzter Kundenkontakt, ausgefallene Veranstaltungen. Für praktisch jede Industrie bedeuten die Maßnahmen gegen das Coronavirus teils brutale Einschnitte in den Arbeitsablauf. Doch gerade bei existenziellen Bedrohungen lohnen sich grundlegende Fragen. Was ist unser jetziges Kern-Business? Welche Botschaften müssen meine Kunden jetzt hören? Und was nehme ich für den „Normalbetrieb” nach der Krise mit? Wie entwickeln wir uns als Unternehmen? Erfinden wir uns gar selbst neu? Aber vor allem: Welche Botschaften und Informationen benötigen meine Kunden und meine Zielgruppe genau jetzt, um sich etwas sicherer zu fühlen?


Das sind große Fragen, mit denen Sie aber nicht alleine sind. Mit professioneller Hilfe gelingt es, eine Analyse Ihrer Situation vorzunehmen und davon abgeleitet an den Botschaften zu arbeiten, auf die es nun wirklich ankommt. Mutiges und der Situation entsprechend passendes Marketing, das wirklich sein Ziel findet, ist nun noch wichtiger als zuvor. Da hilft es, dass auch das Publikum ein wenig aufmerksamer zuhört als sonst...

Krise? Content und Plattformen waren nie wichtiger!

Denn in den gefühlten Momenten der totalen Isolation und Abschottung wird in Wahrheit sogar mehr kommuniziert als vorher. Digitale Plattformen können zeigen, was sie wirklich draufhaben. Fortbildungsinhalte, Social Media insbesondere Videos, aber auch Podcasts, sind in dieser Zeit im Aufschwung.

Die Emotionen, die auf diese Art so immersiv übermittelt werden, können gerade in dieser Situation den Menschen das Gefühl von sozialer Nähe und Mitgefühl geben. Mein Appell: Nutzen Sie die Chance, Menschen auf diese Weise anzusprechen!

Bei Firmenpräsentationen und Workshops nicht auf physischen Kontakt angewiesen zu sein, mag ungewohnt sein, doch ist es nicht irgendwie auch ein Vorteil? Online-Trainings, Workshops und Webinare lassen sich nun perfekt in den Alltag integrieren und auf einmal kann man sogar in Quarantäne produktiv werden. Und man spart neben den Reisekosten auch noch eine Menge Zeit. Eine Periode der Krise bedeutet immer auch Zeit für Experimente. Trauen Sie sich jetzt, auch neue und unkonventionelle Wege der Online-Kommunikation zu gehen. Vielleicht mithilfe einer persönlichen Videonachricht direkt vom heimischen Schreibtisch an Kunden über Social Media oder per E-Mail? Die Aussage: „Wir sind auch jetzt für Sie da!“. Heute aus der Not eine Tugend zu machen, bedeutet gleichzeitig, nachhaltige digitale Kommunikationswege für morgen auf die Beine zu stellen. Kontakte, die Sie in diesen turbulenten Zeiten knüpfen oder intensivieren können, überdauern mit großer Wahrscheinlichkeit auch in einer Zukunft nach der Krise.
Da hilft es, dass wir für unsere Kunden schon davor an der Erstellung von zahlreichen Online-Inhalten in Form von Webinaren und Coachings mitgewirkt haben, die jetzt ausgespielt werden können. 

Und weil die Krise und die Veränderung gerade allgegenwärtig sind, werden mein Kollege Dominik Flener und ich uns im Rahmen des Healthcare Marketing Changers Podcasts jetzt ganz besonders mit diesen Fragen beschäftigen. Denn gerade jetzt lohnt sich ein Blick in den den Bereich Healthcare so richtig. Sie hören von uns!

Guter Content hat kein Ende

Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, gerade in kritischen Zeiten weiter produktiv zu denken. Doch aktuell werden Realitäten geschaffen, die auch nach der Krise Bestand haben werden. Wir erleben einen Paradigmenwechsel. Die Zukunft von Content und vielen Teilen des Lebens ist digital und sie muss sich an die neuen Arbeitsrealitäten anpassen, die die Krise – ohne nachzufragen und in nicht vorhersehbarer Geschwindigkeit und Notwendigkeit – einfach geschaffen hat. Lassen Sie sich dabei helfen, gleichzeitig in der Normalität und der Zukunft anzukommen! Und verbinden Sie kurzfristige Krisenkommunikation mit einer Kommunikationsstrategie, die langfristig hält.

Bei meiner Suche nach neuen Antworten für Content Glory konnte ich mich auch auf mein Team verlassen. Denn der Weg aus der Krise wird etwas klarer ersichtlich, wenn man ihn nicht ganz alleine bestreiten muss. Für ein Gespräch über die Kommunikation Ihres Unternehmens jetzt und in Zukunft stehe ich Ihnen gerne jederzeit kostenlos und unverbindlich zur Verfügung. Gemeinsam finden wir einen Weg, die Krise zu meistern und die Erkenntnisse daraus bestmöglich umzusetzen. 

Ich bin der festen Überzeugung, dass schlussendlich alles gut wird. Kommen Sie persönlich und als Firma gut durch diese Zeit! 

Ihr 

René Neubach