Content Creator Gabriel Kroher: „Wir schwimmen in einer Suppe aus Zitaten, Serien und Podcasts."

Gabriel Kroher | 08. September 2020 | People | Lesedauer: 2 Minuten

Gabriel Kroher

Unser Content Creator Gabriel wollte eigentlich immer Journalist werden. Und macht jetzt erst einmal Marketing. Glücklicherweise hat er dabei gemerkt, dass das gar nicht so unterschiedlich ist. Denn bei beidem geht es um zwei Dinge: Inhalte und die Form, durch die man sie ausdrücken kann.

Von Content Governance und Curation versteht er wenig. Doch geht es um Artikel und ein paar inhaltliche Ideen, ist man bei Gabriel an der richtigen Adresse. Für Kunden oder in den Redaktionssitzungen von Content Glory feilt er an neuen Inhalten mit und kümmert sich dann gleich selbst darum, etwas aufs Papier zu bringen. 

Seit neuestem hat er für den HMC Podcast sogar das Medium gewechselt und betreut den Austausch von René und Dominik über Kommunikation in der Healthcare-Branche redaktionell. Warum er bei Podcasts besser aufgehoben ist als bei Netflix und was ein Supermarkt mit Content Marketing zu tun hat, hat er im Interview verraten. 

Du machst also auch was mit Content?

Ich schreibe Artikel für den Blog und unsere Kunden, lektoriere und arbeite beim Podcast mit. Das nennt sich dann Content Creator, aber Redakteur trifft es eigentlich auch sehr gut.

Wie erklärst du deiner Mama was Content ist?

Ich glaube, sie hat davon schon eine sehr gute Vorstellung. Sie liest viel Zeitung, hört Radio und schaut Fernsehen. Und im Grunde ist das alles Content. Also Inhalte, die irgendeine Meinung oder Information vermitteln. Wir schwimmen eigentlich konstant in einer riesigen Suppe aus Zitaten, Serien, Artikeln und Podcasts. Da muss man sich zurechtfinden. Und das unterbringen, was einem wichtig ist.

Lieber Content machen oder schauen?

Schauen ist natürlich erheblich bequemer. Und man kann sich still und heimlich denken, dass man das alles genauso gut oder besser kann. „Machen” ist viel riskanter, aber auch befriedigender, wenn es klappt.

Oder doch essen? Wie schmeckt Content für dich?

Manchmal wie selbstgemachte Pappardelle mit Lachs und Rosmarin, manchmal wie diese Cheeseburger aus dem Supermarkt-Kühlschrank. Aber ohne diese Extreme würde es ja keinen Spaß machen.

If content is king, who is queen?

Präsentation! Die besten Texte bringen nichts, wenn die Navigation auf der Website der Horror ist oder der Podcast neben einer Baustelle aufgenommen wurde.

Content Creation: Was bringt deine Content Maschine auf Touren?

Nichts tun. Trödeln im Supermarkt zum Beispiel. Oder sich mit etwas anderem ablenken, auch wenn das heißt, zum hundertsten Mal dasselbe YouTube-Video zu schauen. Und manchmal, leider: Hinsetzen und einfach machen.

Früher Vogel oder Nachteule?

100 % Nachteule

Cross-Fit oder Yoga?

Fußball, aber auf gut gepflegtem Rasen.

Kaffee oder Tee?

Tee nur bei Schnupfen, ansonsten Kaffee, aber nur mit Zucker!

Was ist dein Desktophintergrund?

Abwechselnd Screenshots aus guten Filmen und Wallpapers von Bands. Sehr 2010 irgendwie, aber beruhigend.

Social Content: Facebook, Insta, YouTube – welchen Channel stalkst du am liebsten?

Ich bin viel auf YouTube, es gibt dort teilweise richtig gute und toll präsentierte Videos. Zum Beispiel hier. Und viel Unsinn, aber das muss man für sich zu nutzen wissen.

Binge watching – wir wissen, du tust es auch! Auf welcher Serie bist du hängen geblieben?

Meine Antwort ist noch langweiliger als „Breaking Bad”: Ich bin leider eher der Film-Mensch :( Aber wenn ich mich entscheiden müsste: Girls oder Bojack Horseman.

Lost Content: Welche Person würdest du gerne aus dem Jenseits zurückholen, um mit ihr ein Interview zu führen?

Salvador Allende. Oder Rosa Luxemburg.

Welchen Content hat dein Milchpackerl: Kuhmilch oder Soja?

3,5 % Fett Weidemilch. Und ich mag Reismilch.

Hidden Content: Ganz unter uns – welche Leichen hast du im Datenkeller?

Unter meinen Dokumenten findet man „drehbuch.docx”, mein ganz große Serienidee. Habe es nur eine halbe Word-Seite weit geschafft…und es ist furchtbar!

 

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Gabriel Kroher

 

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