Content und Social Media Manager Lorena Riegler: „Guter Content ist das Bananenbrot der Corona-Krise.”

Lorena Riegler | 14. Juli 2020 | People | Lesedauer: 3 Minuten

Lorena Riegler

Inspiration für Content gibt es überall, doch dieser Content braucht Management, damit die Rohfassung zum glorreichen Endprodukt wird. Genau darum kümmert sich Lorena hier bei Content Glory. Ihre besten Freunde nennen sich Hubspot, Photoshop & Co. – denn die braucht sie in ihrem Alltag als Content und Social Media Manager.

Das Geheimrezept für glorreichen Content beinhaltet allerdings nicht nur Management und Tools, sondern auch ein hohes Maß an Organisation. Deshalb schnuppert Lorena auch immer mehr am Duft des Projektmanagements. Tätigkeiten, wie die Planung der Redaktionssitzungen und der Überblick über die Trelloboards gehen ihr dabei leicht von der Hand. 

Was ihr an Social Media am besten gefällt? Die Möglichkeit, ihre kreative Ader auszuleben und Worte zum Leben zu erwecken. In diesem Bereich wird sie dann auch zum begeisterten Content Creator. Zu einem guten Gif sagt Lorena deshalb nie Nein. So geht es ihr übrigens auch mit Pizza Margherita. Warum das so ist verrät sie im Interview: 

Du machst also auch was mit Content?

Ich lebe Content. Als Content und Social Media Manager ist man immer davon umgeben. Da meine Liebe zum Content nicht mit dem Ende des Arbeitstags aufhört, schwappt diese auch gerne ins Privatleben über. Worte mochte ich schon immer lieber als Zahlen, da sie einfach viel mehr vermitteln können als aneinandergereihte Nummern. Deshalb habe ich mich auch ins Content Marketing verliebt und wurde einer von diesen Glorious Bastards, die dir Content vermitteln ;)

Wie erklärst du deiner Mama was Content ist?

Ich glaube, da muss ich nicht viel erklären. Meine Mama arbeitet auch im Marketing, wenn auch im traditionellen Bereich. Ich würde also wahrscheinlich etwas in die Richtung „Mama, du kennst Content vielleicht no unter dem Begriff Inhalt.. aber wos brauch i dir dazöhn?” sagen.

Lieber Content machen oder schauen?

Die beiden gehören für mich zusammen. Schauen schafft Inspiration für neue Kreation. Machen wiederum wirkt sich darauf aus, wie man andere Inhalte rezipiert. Wenn ich es allerdings trennen muss: Tagsüber machen und kreativ ausleben, abends schauen und Ideen sammeln.

Oder doch essen? Wie schmeckt Content für dich?

Wie Pizza Margherita. Von vielen als einfache Käsepizza abgestempelt, verbirgt sich hinter Pizza Margherita viel mehr als das. Denn auch für ein vermeintlich einfaches Gericht braucht es Talent in der Umsetzung. Das Beste daran: Wenn’s eine richtig gute Pizza ist, gibt’s kaum jemanden der dazu Nein sagen würde. So ähnlich verhält sich’s auch mit Content.

If content is king, who is queen?

Strategy. Content kann noch so glorreich sein, wenn man keine Strategie hat wie man ihn an die Zielgruppe bringt, geht er in der heutigen Flut an Inhalten unter. 

Content Creation: Was bringt deine Content Maschine auf Touren?

Die alltäglichsten Situationen wie eine Unterhaltung, eine Filmszene, die man beiläufig sieht, ein Lied aus längst vergessenen Jahren.. Content-Inspiration lauert überall, man muss sie nur finden.

Früher Vogel oder Nachteule?

Aus der Nachteule wurde ein früher Vogel.

Cross-Fit oder Yoga?

Früher Cross-Fit, momentan mehr extremes Netflixing. Das zählt doch als Sport, oder?

Kaffee oder Tee?

100% Kaffee. Am liebsten in einem Café in Hietzing, dessen Name mit Tagesbar endet. If you know, you know.. 

Was ist dein Desktophintergrund?

Da lautet mein Motto ganz klar: Abwechslung. Momentan ist es eine Aufnahme eines Freundes von mir, der als Fotograf tätig ist. Darauf sieht man eine verlassene Hütte und ein paar Schafe in Island. Manchmal steht da aber auch einfach „Get shit done”. In Gold. 

Social Content: Facebook, Insta, YouTube – welchen Channel stalkst du am liebsten?

Eindeutig Insta. Privat nutze ich Facebook nur noch selten und YouTube ist für mich, noch mehr als das Radio, zum „Nebenbei-Medium” geworden.

Binge watching – wir wissen, du tust es auch! Auf welcher Serie bist du hängen geblieben?

Ich tendiere dazu Serien anzufangen und kurz vor dem Ende einfach aufzuhören. Ich hab zwar noch nicht herausgefunden, warum das so ist, aber ich kann es mir auch nur schwer abgewöhnen. Ein paar habe ich aber doch ganz verfolgt, darunter allen voran Prison Break und Haus des Geldes.

Lost Content: Welche Person würdest du gerne aus dem Jenseits zurückholen, um mit ihr ein Interview zu führen?

Heinz Conrads. Er ist für mich Medienfigur der ersten Stunde und wusste Content zu vermitteln, lange bevor es überhaupt digitale Kommunikationskanäle gab. Eine Floskel zu haben, die jeder mit einer gewissen Person verbindet ist schon eine starke Leistung. Das nenn ich mal erfolgreiches Personal Branding.

Welchen Content hat dein Milchpackerl: Kuhmilch oder Soja?

Kuhmilch im Kaffee. Hafer- oder Reismilch im Müsli.

Hidden Content: Ganz unter uns – welche Leichen hast du im Datenkeller?

Eindeutig Fotos. Was mich das Jahr über stört, weil ich gefühlt nie genügend Speicherplatz habe, freut mich dann besonders an den Geburtstagen von Familienmitgliedern & Freunden. Es gibt nichts über ein gutes #throwback Foto.

 

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Lorena Riegler

 

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