Der wahre Wert von Content Marketing – Teil 2

Pia Saal | 21. Juli 2020 | Content Marketing | Lesedauer: 3 Minuten

Content Marketing Kostenblöcke

Qualität hat ihren Preis – das gilt für ein Premiumprodukt ebenso wie für einen gut recherchierten Online-Artikel. Doch welchen Preis genau? Dieser Frage wollen wir in der dreiteiligen Serie auf den Grund gehen. Dafür bilden wir jeden einzelnen Kostenblock im Content Marketing ab, um die Prozesse genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis wird Sie vielleicht überraschen.

Konsumentinnen und Konsumenten haben schon lange die Nase voll von traditionellen Methoden des Marketing. Klassisches Bombardement mit Werbebotschaften zieht mittlerweile einfach nicht mehr – und kommt in den meisten Fällen nicht einmal mehr bei der Zielgruppe an. Content Marketing hingegen wendet sich von der alten Vorgehensweise ab und verspricht mehr Aufmerksamkeit, Traffic und Leads. Großartige Ergebnisse, doch der Preis hinter den Aktivitäten lässt sich nicht so einfach beantworten, weswegen durchaus Unklarheit darüber herrscht. Dem wollen wir ein Ende setzen. 

Wie viel sollte ich zahlen?

Auf diese Frage gibt es keine Antwort, die auf jedes Unternehmen zutrifft, denn die Kosten für Content Marketing sind von zahlreichen Faktoren abhängig: 

  • Worüber wird geschrieben?
  • Wie viel Content soll produziert werden?
  • Welches Ziel wird verfolgt?
  • In welcher Qualität wird der Content produziert?

Die besseren Fragen wären eher: Brauche ich auf die Schnelle ein paar Blogartikel, um meine Website zu füllen? Oder versuche ich langfristige Ziele zu erreichen, indem ich gezielt eine spezielle Personengruppe bespiele? 

Wenn Sie die erste Frage mit „Ja” beantworten, genügt es vermutlich, einen einzelnen Freelancer zu engagieren, der schnell und günstig Blogartikel, Social Media Posts und mehr schreibt. 

Qualität oder Quantität? Langfristig oder kurzfristig?

Wenn Sie langfristige Ziele haben, die Sie mit Content Marketing verfolgen wollen, müssen Sie Ihre Aktivitäten über einen bestimmten Zeithorizont hinweg planen – und Planung bedeutet Strategie. Wenn man sich für Content Marketing entscheidet, muss man realistisch und geduldig bleiben, denn gute Ergebnisse lassen durchaus mal 6 bis 12 Monate auf sich warten. Wie so oft gilt auch hier: Gut Ding will Weile haben!

Die Kostenblöcke

Bei Content Glory ist in jeder langfristigen Content Strategie das gesamte Team involviert. Jedes Mitglied hat eine oder mehrere Rollen inne, um das Uhrwerk am laufen zu halten: 

10 % Strategie

Um langfristigen Content zu entwickeln und zu planen, braucht es gleich zu Beginn eine Strategie. In dieser Initialphase werden die aktuellen Aktivitäten analysiert, Ziele definiert und wie man diese am besten erreicht. Kosten entstehen unter anderem durch die Leistung des Marketing Strategen, Analysen, Workshops, Meetings usw. 

  • Content Strategie
  • Planung der Ziele
  • Website Strategie
  • Conversion Optimierung
  • Prozesse definieren 

20 % Website Design & Development

Wenn Sie bereits über einen Online-Auftritt verfügen, wird dieser in der initialen Phase meist relauncht. Und auch danach können laufend Anpassungen und Optimierungen der Websites vorgenommen werden. Denn auch sie muss, wie alle technischen Objekte, regelmäßig gewartet werden. 

  • Corporate Design
  • Website Relaunch
  • Templates für E-Mails und Landing Pages 
  • Laufende Optimierungen

25 % Content

Wenn das Grundgerüst steht, kommen die Kreativen ins Spiel. Texter, Grafiker und Fotografen richten sich nach der aktuellen Strategie und produzieren frischen, zielgruppenorientierten Content für Blogs, Social Media Kanäle oder Podcasts. 

  • Gute Texter mit entsprechender Ausbildung
  • SEO-Expertise
  • Content Calendar
  • Recherche oder Interviews
  • Lektorate
  • Freigabeprozesse

Abhängig von der Komplexität eines Themas brauchen Content Creator bis zu zwei Stunden inhaltliche Recherche. Das Verfassen des Artikels selbst nimmt zwischen vier und sechs Stunden Zeit in Anspruch. Bis das Lektorat und das externe Feedback eingeholt sind, können auch nochmal zwei Arbeitsstunden vergehen.

20 % Content Management

Der Text, den Sie auf Blogs sehen, entsteht in seiner Rohfassung meist in den gängigen Programmen wie Word oder Google Docs, wirklich ästhetisch ist das zwar nicht, es ermöglicht aber eine schnelle und effiziente Bearbeitung. Damit die Inhalte auch glorreich strahlen, müssen Sie vom Content Management eingepflegt werden. Dazu gehört auch das Planen und Schalten von Werbeanzeigen oder Newslettern, die zu einer bestimmten Uhrzeit gesendet werden sollen. 

  • Content Publikation
  • Social Media 
  • Content Promotion durch Ads
  • Conversion Pfade, wie CTAs, Landing Pages oder Follow up Mails einrichten
  • Workflows einrichten und automatisieren
  • A/B Testing der Conversion Pfade

10 % Tools

Digitales Marketing funktioniert nicht ohne die entsprechenden Plattformen. Unabhängig davon, für welche Sie sich entscheiden, sie werden mit Kosten verbunden sein, die monatlich oder jährlich bezahlt werden. Beispiele für solche Plattformen sind Marketing Automation Tools (z. B. HubSpot), Tools zur SEO-Optimierung, eine Adobe Lizenz für Fotos oder ein Tool für das Reporting der laufenden Kampagnen. 

  • HubSpot Marketing Automation: All-in-one Plattform für Blogartikel, Conversion Pfade, Newsletter, Workflows und mehr
  • Trello: Projektmanagement Tool für den Content und Kommunikation mit den Kunden 
  • Zoom: Videokonferenzen
  • Octoboard: Reporting der Kampagnenentwicklung
  • Ryte: SEO-Optimierung
  • Slack: Interne Kommunikation
  • Adobe Creative Cloud mit Lizenzen: Lizenzierung von Fotos und Videos, Bild- und Textbearbeitung und mehr
  • Jira: Projektmanagement Tool zur Zeiterfassung der Projekte

15 % Projektmanagement

Damit all diese Zahnräder ineinandergreifen und sämtliche Aktivitäten innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums erfolgen, braucht es ein Projektmanagement, das dafür sorgt, dass alle Teile reibungslos funktionieren. Hier laufen alle Fäden zusammen und der Projektmanager ist meist auch direkte Ansprechperson für die Kunden. 

  • Tägliche, wöchentliche und monatliche Planungen der Aktivitäten
  • Monitoring der Ressourcen für Projekte
  • Interne Kommunikation im Team aufrechterhalten
  • Einhalten der Deadlines
  • Dokumentation der laufenden Entwicklungen
  • Reporting der Aktivitäten und Kommunikation an den Kunden

Kostenblöcke

Die Kostenblöcke des Content Marketings


100 % Einsatz, 100 % Erfolge

Hat Sie die Aufstellung der Kosten überrascht? Fazit ist: Für Content in hoher Qualität, mit dem Sie Ihre gesteckten Ziele erreichen, arbeitet ein komplettes Team. Die Erstellung der Inhalte selbst ist nur ein kleiner Teil in diesem Prozess, der jedoch die Spitze des sichtbaren Eisbergs ist. Der größte Teil des Blocks ist unsichtbar für all jene, die nicht unter die Oberfläche schauen. 

Bereit, abzutauchen?

Wenn Sie bei der inhaltlichen Kommunikation Ihres Unternehmens neue Wege gehen wollen, sind Sie mit der Arbeit nicht allein. Und müssen trotzdem nicht die komplette Verantwortung abgeben. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit generieren wir gemeinsam mit Ihnen neue Inhalte. Unser Strategie-Experte René Neubach berät Sie gerne bei einem unverbindlichen Gespräch.

Quelle:

https://www.takeoffpr.com/blog/kosten-inbound-marketing#:~:text=Fazit%3A%20Kosten%20f%C3%BCr%20Inbound%20Marketing&text=Das%20Gesamtbudget%20bei%20unseren%20Kunden,wurde%20im%20September%202019%20%C3%BCberarbeitet.