Warum professionelles Marketing für jedes Unternehmen erreichbar und leistbar ist

| 29. September 2022 | Content Management & Creation Sales & Marketing Strategy | Lesedauer: 3 Minuten

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Suchmaschinen-Marketing (SEO), E-Mail-Marketing, Display-Werbung und Offline-Marketing – die Liste der potenziellen Marketingmaßnahmen ist nicht nur lang, sondern auch kostenintensiv. Umfangreiche Marketingkampagnen sind etwas, von dem gerade kleinere Unternehmen, wie beispielsweise Handwerksbetriebe und klassische sowie kleinere Gewerbe nur träumen können.

Professionelles Marketing muss aber nicht unerreichbar sein. Wie Sie auch ohne riesiges Marketingbudget erfolgreich Maßnahmen setzen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Tatsache ist: Marketing ist notwendig, um neue KundInnen zu gewinnen und mehr Umsatz zu generieren. Anstatt aber Ihr Geld nun in teure Marketingaktivitäten zu stecken und Agenturen mit der Umsetzung dieser Aktivitäten zu betreuen (Stichwort Outsourcing) sollten Sie dieses investieren, um die Marketing- und Verkaufsaktivitäten ins Unternehmen zu holen. Nicht nur bietet diese Option eine größere Unabhängigkeit, sondern ist auf lange Sicht sowohl kostengünstiger als auch effizienter als die Auslagerung von Marketingaktivitäten.

Marketing Insourcing – so geht’s

Insourcing bedeutet, dass die für Marketingaktivitäten benötigten Inhalte, egal ob Video, Blogartikel oder anderer Content, im eigenen Unternehmen selbst erstellt werden. Für die Veröffentlichung dieser Inhalte führt der wichtigste Weg über die Website. Tatsächlich starten 80 % aller Kaufentscheidungen mit einer Google-Suche, daher sollte die oberste Priorität die Buyer Education sein. Viele KäuferInnen informieren sich vor Verkaufsabschluss selbstständig über Produkte und Dienstleistungen. Es geht aber nicht nur darum, im Suchmaschinenranking möglichst weit oben sichtbar zu sein, sondern ehrlich, transparent und objektiv die brennendsten Fragen möglicher Kunden und Kundinnen zu beantworten. Nur so verdient man sich auch deren Vertrauen. 

Doch, wie funktioniert nun die praktische Umsetzung? Um zur vertrauenswürdigsten Stimme Ihrer Branche zu werden, benötigen Sie kein außerordentliches Marketingbudget oder riesige Werbekampagnen. Die wichtigste Investition ist eine Person, die sich um das Verfassen und die Umsetzung von Inhalten kümmert, die Ihre Kompetenz, Ihr Wissen und Ihre Lösungen nach außen kommunizieren. Wir nennen diese Person hier der Einfachheit halber Content ManagerIn. Diese Person ist die Voraussetzung für alle weiteren Aktivitäten. Dabei gibt es ein paar Faktoren bei der Auswahl zu beachten.

Ein/e Content ManagerIn ist für sämtliche Inhalte zuständig und setzt die Fragen Ihrer Kunden und Kundinnen in Form von „Content Pieces” (Video, Blogartikel, etc.) um. Hier ist es wichtig, diese transparent und ehrlich zu beantworten sowie auf Themen einzugehen, die Ihre Kunden und Kundinnen wirklich interessieren. Dabei gibt es eben jene Fragen, die Sie dabei keinesfalls außer Acht lassen dürfen. Den fachlichen Input für die Content Pieces liefern die MitarbeiterInnen in Ihrem Unternehmen. Diese Experten und Expertinnen kennen sich am besten mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung aus und wissen genau über die Anforderungen und Fragen Ihrer KäuferInnen Bescheid. Dieses Fachwissen muss nur noch nach außen hin kommuniziert werden. Für die Verschriftlichung in Form eines Blogartikels oder andere etwaige mediale Umsetzungen ist der/die Content ManagerIn zuständig. 

Durch den auf die InteressentInnen zugeschnittenen Content werden mehr Personen auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung aufmerksam und Ihr Unternehmen kann sich als die vertrauenswürdigste Stimme Ihrer Branche positionieren. Und wie Sie wissen, ist Vertrauen die wichtigste Grundlage für einen erfolgreichen Verkaufsabschluss und ein bedeutendes Merkmal, um sich von der Konkurrenz abgrenzen zu können.

Case Study aus dem Handwerksbereich: Interne Umsetzung von Marketing in der Praxis

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Marketing Insourcing ist die Bill Ragan Roofing Company. Es handelt sich dabei um ein kleines Familienunternehmen mit nur einer Handvoll MitarbeiterInnen. Aufgrund der Unternehmensgröße hatte diese Firma zunächst kein nennenswertes Marketingteam. Doch dann hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, die Dinge intern umzusetzen und auf Marketing Insourcing zu setzen, und zwar in einem für ihr Budget sinnvollen Umfang. Die daraus entstandenen Ergebnisse würden Unternehmen jeder Größe stolz machen.  

Durch die Produktion von eigenen Inhalten für die Website sind die Besucherzahlen explosionsartig angestiegen und das Unternehmen hatte folglich mehr Leads, also Anfragen von interessierten, potenziellen KäuferInnen, als es in Aufträgen hätte umsetzen können. Bill Ragan, CEO des Unternehmens, hat dann damit begonnen diese Inhalte in den Verkaufsprozess zu integrieren, womit sich die volle Wirkung der Verwendung der intern produzierten Inhalte entfalten konnte.

Er stellte fest, dass es viel einfacher und schneller ist, Geschäfte abzuschließen, wenn die Leads bzw. Anfragen qualifizierter, also besser über ein Produkt oder eine Dienstleistung informiert sind. Durch die im Unternehmen erstellten Inhalte wurden somit nicht nur die Kunden und KundInnen geschult, sondern auch Zeit gespart.

Das Ergebnis der Umstellung auf Marketing Insourcing waren aber nicht nur verkürzte Kaufprozesse: Zu Beginn hatte das Unternehmen auf seiner Website etwa 100 Besuche pro Monat. Ein Jahr, nachdem das Unternehmen einen Content Manager eingestellt hatte, erreichte die Website 5.700 Sitzungen pro Monat. Im Januar 2021 wurde dieser Rekord sogar gebrochen und über 8.000 monatlichen Sitzungen erreicht und so viele Anfragen generiert, dass die Auftragsbücher über Monate hinweg mehr als gefüllt waren.

Fazit

Das Beispiel der Bill Ragan Roofing Company zeigt:

Egal wie groß Ihr Unternehmen ist, Sie benötigen keine riesigen Marketingkampagnen mit großem Budget, um Leute auf sich aufmerksam zu machen.

Kommunizieren Sie Ihr Fachwissen über Ihre Website und gehen Sie dabei offen und ehrlich auf die wichtigsten Fragen Ihrer Kunden und KundInnen ein. So positionieren Sie sich letztlich als vertrauenswürdigste Stimme in Ihrem Bereich, erreichen mehr Leads und erzielen folglich mehr Umsatz. Und noch ein kleiner positiver Nebeneffekt, dieser Art nach außen hin zu kommunizieren – auch potenzielle MitarbeiterInnen werden so in Zeiten des latenten Fachkräftemangels auf ein Unternehmen aufmerksam und gewinnen einen positiven Eindruck.

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