Three pieces per week: Warum es wichtig ist, regelmäßig Content zu veröffentlichen

| 22. August 2022 | Content Management & Creation Sales & Marketing Strategy | Lesedauer: 3 Minuten

Drei Content Pieces

Aller guten Dinge sind drei. Diese geflügelten Worte lassen sich auch auf das Erstellen von Content ummünzen. Denn laut den Marketingexperten von Impact liegt der „sweet spot” des Content-Publishings bei drei Content Pieces pro Woche. Wie viel Content Sie jedoch wirklich produzieren sollten und wieso Sie so langfristig messbare Erfolge erzielen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Als Content wird im Bereich des Online-Marketings der gesamte Inhalt einer Webseite bezeichnet. Das beinhaltet nicht nur Texte, wie z. B. Blogartikel, sondern auch Bilder, Grafiken, Videos oder GIFs. Welche Content Pieces für eine Website erstellt werden, hängt von der jeweiligen Schwerpunktsetzung des Unternehmens ab. 

Doch warum sollte ein Unternehmen überhaupt Content erstellen? Folgende Punkte sprechen für eine regelmäßige Contentproduktion:

  1. Man positioniert sich als Experte auf einem Gebiet.


    Eine Website ist die Visitenkarte eines Unternehmens und repräsentiert das Know-how und die Produkte bzw. Dienstleistungen, auf die sich dieses spezialisiert hat. Die Inhalte sollten daher eigene unternehmensinterne Subject Matter Experts, die jeweiligen ExpertInnen einer Abteilung, erstellen. Hierbei ist wichtig, auf die potenziellen Fragestellungen von Kunden einzugehen und diese ehrlich, authentisch und unvoreingenommen zu beantworten. Das schafft Vertrauen bei den BesucherInnen der Website und ermöglicht es, seine Expertise nach außen hin zu transportieren.
  2. Die Effizienz der eigenen Sales- und Marketingaktivitäten wird erhöht.


    Erstellt ein Unternehmen selbst Content, kann mit diesen Inhalten in den eigenen Sales- und Marketingaktivitäten besser agiert werden. So lassen sich bereits nach kurzer Zeit Prozesszeiten minimieren. Im Zuge des Verkaufsprozesses kann beispielsweise dieser Content in Form eines Informationsratgebers zu einem Produkt/ einer Dienstleistung an die potenziellen Kunden übermittelt werden, bevor das eigentliche Verkaufsgespräch überhaupt stattfindet. Dadurch übernimmt der Content hier eine Art Filterfunktion und unterscheidet zwischen good fit”- und bad fit”- InteressentInnen. Das spart auf lange Sicht nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Mit Content zu mehr Vertrauen und kürzeren Verkaufszyklen".
  3. Die dringendsten Fragen der KundInnen werden vorab beantwortet.


    Content ist nicht gleich Content. Wenn ein Unternehmen im Rahmen der Marketing- und Salesaktivitäten Content erstellt, so werden mit diesen Inhalten, die wichtigsten Fragen von InteressentInnen schon im Vorhinein beantwortet. Das spart, wie bereits erwähnt, vor allem Zeit. VertriebsmitarbeiterInnen müssen sich dadurch nicht mehr länger mit der Beantwortung grundlegender Fragen, wie z. B. nach der Preisgestaltung etc. auseinandersetzen, sondern können in einem Verkaufsgespräch bereits in die Tiefe gehen und so mehr Abschlüsse erzielen. Welche Fragen im Zuge der Kommunikationstätigkeiten eines Unternehmens unbedingt beantwortet werden müssen, erfahren Sie in unserem Artikel zum Thema Big 5”. 

Three pieces oder mehr: Wie viel Content wirklich produziert werden sollte

Die meisten Kunden kommen über die Website auf ein Unternehmen. Daher ist deren Bedeutung als Kommunikationstool auch so wichtig. Die richtigen Inhalte zu erstellen, spielt hierbei eine genauso große Rolle, wie die Regelmäßigkeit der Veröffentlichung neuer Content Pieces (Video oder Artikel). Die Frage nach dem optimalen Ausmaß des Content Publishings lässt sich wie folgt beantworten: Je mehr Content veröffentlicht wird, desto besser! Denn – 80 % der Kaufentscheidungen werden bereits vor einem Verkaufsgespräch getroffen. Dabei spricht man vom sogenannten Zero Moment of Truth (ZMOT). Dieser bezeichnet jenen Abschnitt im Kaufprozess, in dem die KonsumentInnen vor dem Kauf Informationen über ein Produkt recherchieren. An dieser Stelle sollten Sie mit relevantem Content einhaken, denn beantworten Sie diese Fragen nicht, suchen sich die InteressentInnen die Antworten stattdessen bei der Konkurrenz. 

Mehr Content zu veröffentlichen hilft auch dabei, im Ranking der Internetsuchmaschinen aufzusteigen und einen der begehrten Plätze auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu ergattern. Das wiederum sorgt dafür, dass mehr Traffic auf die Website gelangt und sich langfristig gesehen der Umsatz eines Unternehmens erhöht. Qualifizierter Content liefert nicht nur mehr Informationen für potenzielle Kunden, auch die Suchmaschinen wissen es zu schätzen, wenn zu einer bestimmten Expertise/einem bestimmten Thema viele durch interne Verlinkungen zusammenhängende Inhalten auf einer Website verfügbar sind. Die regelmäßige Produktion von Content ist also auch aus technischer Sicht von großer Bedeutung

Egal wie viel Content ein Unternehmen jedoch produziert – es sollten zumindest drei Content Pieces pro Woche veröffentlicht werden. Das bekannte Marketingunternehmen Impact spricht hierbei vom sweet spot” in der Contentproduktion. Bei dieser Anzahl, vorausgesetzt es wird kontinuierlich gepostet, lässt sich ein exponentielles Wachstum des Website-Traffics verzeichnen. Ob es sich bei den Content Pieces um Video oder Blogartikel handelt, macht jedoch keinen Unterschied, die Hauptsache ist: Es wird Content produziert!

Ein Vorteil von regelmäßiger Contentproduktion: Je mehr man sich mit einem Thema auseinandersetzt, desto größer wird die Expertise und die Contentproduktion langfristig gesehen zeiteffizienter. Mit dieser Expertise wird man schließlich in den Augen der KonsumentInnen zur vertrauenswürdigsten Stimme am Markt. Und wer möchte nicht bei qualifiziertesten Anbieter einer Branche kaufen? 

Fazit: Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

Das A und O einer erfolgreichen Content-Strategie ist die Regelmäßigkeit bei der Veröffentlichung von Inhalten. Ob nun drei, vier oder gar fünf Content Pieces pro Woche erstellt werden: Die Qualität steht neben der Regelmäßigkeit im Vordergrund. Beantworten Sie die wichtigsten Fragen Ihrer Kunden, und verkürzen Sie so nicht nur Ihren Verkaufsprozess, sondern erhöhen auch den Traffic auf Ihrer Website. Nutzen Sie Ihr Potenzial und werden Sie so zur vertrauenswürdigsten Stimme Ihrer Branche. 

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